last update: 24.06.2018
Dipl. Ing. Jens Boden
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Baubegleitende Vermessungen

 

Lageplan (amtlich / nicht amtlich)

 

Bei der Abgabe eines Bauantrages ist ein Lageplan des geplanten Bauvorhabens erforderlich. Sinn dieses Lageplans ist nachzuweisen, wie sich die Planung in die Umgebung einfügt. Je nachdem, ob ein qualifizierter Bebauungsplan vorliegt oder nicht, muss ein amtlicher oder ein nicht amtlicher Lageplan erstellt werden.

 

Grob- / Feinabsteckung 

 

Bei der Grobabsteckung wird vom ÖBVI der Gebäudeumring im Gelände markiert. Dieser dient zur Kennzeichnung, an welcher Stelle die Baugrube ausgehoben werden muss.

Die Feinabsteckung erfolgt dann, unmittelbar bevor der Rohbau erstellt wird. Die Absteckung erfolgt in der Regel auf Schnurgerüsten. Dieses sind Holzgestelle, in die Nägel geschlagen werden. Diese werden von Maurern verwendet, um Schnüre zu spannen die die Richtung für die Außenmauern vorgeben.

 

 Lage- und Höhennachweis Gebäudeeinmessung

 

Einige Bauordnungsämter fordern eine Lage- und Höhenbescheinigung. Diese bescheinigt, dass das Bauvorhaben auch geometrisch so umgesetzt wurde, wie es geplant war.

 

Gebäudeeinmessung

 

Abschießend muss das neue Gebäude katastermäßig eingemessen werden. Die erfassten Daten werden in die Katasterkarte übernommen. Der Nachweis im Kataster ist die Ergänzung zum Grundbuch und weist die Geometrie des Grundbesitzes in Lage und Größe nach.