last update: 10.12.2018
Dipl. Ing. Jens Boden
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Katastervermessungen

Teilungsvermessungen

 

Teilungsvermessungen dienen dazu, aus bestehenden Flurstücken Teile heraus zu trennen. So kann zum Beispiel bei einem bereits bebauten Flurstück ein Teil abgetrennt werden, um diesen Teil mit neuen Gebäuden zu bebauen. Dabei wird von uns als ÖBVI auch darauf geachtet, dass die abgeteilten Flächen eigenständig zu bebauen sind.

Eine Teilungsvermessung beginnt damit, dass zunächst die entsprechenden Vermessungsunterlagen beim Katasteramt beantragt werden müssen. Bei einem bebauten Flurstück muss eine Teilungsgenehmigung beantragt werden. Danach werden die örtlichen Vermessungsarbeiten durchgeführt. Es wird ein Grenztermin vor Ort angesetzt, zu dem alle Beteiligten geladen werden. Hierbei wird diesen die Möglichkeit gegeben, sich ein Bild vom neuen Grenzverlauf und den neu eingebrachten Grenzzeichen zu machen. Abschließend wird beim Katasteramt die Übernahme der Teilung beantragt. Das Katasteramt erstellt dann die Auflassungsschriften.

 

Sonderung nach dem Katasternachweis

 

Sonderungen sind Teilungen ohne örtliche Vermessungsarbeiten.

 

Grenzanzeigen

 

Es gibt unterschiedliche Formen der Grenzanzeige. Die einfachste ist die nicht amtliche Grenzanzeige. Hierbei wird die Grenze nur „angezeigt“ und mit nicht dauerhaften Zeichen sichtbar gemacht. Diese Form der Grenzanzeige dient hauptsächlich dazu, dass das geplante Vorhaben in Grenznähe diese nicht überschreitet. Bei der amtlichen Grenzanzeige findet zusätzlich ein Grenztermin statt, bei dem dem Nachbar der Grenzverlauf angezeigt wird. Dieses kann sowohl mit Herstellung untergegangener Grenzzeichen erfolgen oder ohne.